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4CN vor der Altneusynagoge smallDie neue Netzwerktechnik-Klasse 4CN fuhr zwischen dem 29. September und dem 2. Oktober 2016 nach Prag, um sich als neu zusammengewürfelte Klasse näher kennenzulernen und die Kultur der Stadt und Franz Kafkas Umfeld zu erfahren.

Während die Klasse sich am ersten Tag als professionelle Touristen tarnte und in einem für die Füße äußerst bedenklichen Tempo die Prager Wahrzeichen „abhakte“, wurde es am nächsten Tag mit einem Besuch im Kafka-Museum eher geistig intensiver.

Das Museum besticht durch seine einzigartige und kafkaeske Atmosphäre, die, wie Schüler nachher berichteten, vor allem durch Licht vortrefflich in Szene gesetzt wird. Länger als zwei Stunden sollte man allerdings nicht in diesem Museum verbringen, ohne bleibende geistige Schäden riskieren zu wollen, und so traf es sich gut, dass die Lehrer den Schülern genügend Freizeit einräumten, sodass diese sich auch wieder erholen konnten.

Wenn man als Österreicher von Kultur und Vergangenheit spricht, darf natürlich auch ein Besuch in jüdischen Gedenkstätten nicht fehlen. Besonders eine Synagoge blieb im Gedächtnis, auf dessen Wänden die Namen von 80 000 Holocaust-Opfern verewigt sind.

Nebst einer aufregenden Schnitzeljagd durch Prag, welche glücklicherweise auch einen Kaffeehausaufenthalt beinhaltete, durfte natürlich auch der gemeinsame abendliche Ausklang nicht fehlen, der sogar einmal auf See (enthusiastisch für Moldau) erfolgte. Die Team-Building-Einheiten fanden immer an besonderen Plätzen statt, wie zum Beispiel im Park am Vyšehrad.

Nach all diesen ansprechenden Programmpunkten war es nicht weiter verwunderlich (auchangesichts des bevorstehenden Schulmontags), dass die Schüler nur ungern in den Zug nach Wien stiegen.

Was bleibt, ist die Liebe zu Prag und der Wunsch nach weiteren derartigen Reisen.

Benjamin Soucek, 4CN

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