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DSC 3760Am 13. September machte sich die 5CN auf zu ihrer letzten Reise, nach Berlin. Bewaffnet mit den drei Berlin-Koryphäen Bichl, Kussbach und Schubert pilgerte man also zu dem Flugzeug, welches einen hoffentlich nach Berlin bringen würde.


Gut angekommen am glorreichen Flughafen Tegel vergeht auch nicht viel Zeit, bis das berühmte Bichl-erster-Tag-Programm startet: Gehen, bis die Füße rauchen und sehen, bis die Augen eine Brille brauchen. Das sogenannte „Sightgoing“ führt zu allerlei Sehenswürdigkeiten: Spree, Reichstag, Tiergarten, Brandenburger Tor, you name it, we saw it.


Schnell wird klar: Obwohl Berlin im Vergleich zu Wien relativ jung erscheint, ist es mit Geschichte zum Platzen gefüllt, die Reise wird somit zu einer geballten Einheit Geschichtsunterricht, in den nächsten Tagen erfahren die Schüler alles zu Berlins Rolle in der NS-angeleiteten Massenvernichtung und die Schizophrenie der Stadt zu Zeiten von BRD und DDR. Die Klasse unternahm unter anderem eine ausführliche Begehung der ehemaligen Mauerlinie, um so ein besseres Gefühl der Verhältnisse zu bekommen, und dank der vielen Denkmäler konnte ein Eindruck des damaligen Lebens gewonnen werden.


Als weiterer Höhepunkt der Reise gilt sicherlich die Besichtigung eines Flakturms aus dem Zweiten Weltkrieg, an dessen Sprengung die Alliierten sich die Zähne ausbissen. Den Denkapparat mit Helm geschützt, wagten sich die Reisenden in das Konstrukt von Beton und Stahl, um sich von der kompetenten Führung Bunker-technisch erleuchten zu lassen. Alle Beteiligten dieser Tour waren danach heilfroh, dass man heutzutage auf eher dünnere Wände setzt.


Am letzten Tag wurde Vertrauen in das Sprichwort „Nomen est Omen“ gelegt und die angehenden Maturanten von der Kette gelassen, woraufhin diese Berlin auf eigene Faust erkundeten und einen gebührenden Abschied zelebrierten.


Berlin: Einst geteilt, heut vereint, 5CN hat‘s gefreut.

 

 

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