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Fachschule für Informationstechnik

Abteilungsleiter

Die technische Fachschule mit Betriebspraktikum

Die Fachschule mit verstärkter Berufsausbildung stellt ein Angebot für 14-jährige dar, mit einem dreieinhalbjährigen schulischen Ausbildungsgang eine wirtschaftsnahe „mittlere“ technische Qualifikation zu erreichen. Das letzte halbe Jahr wird im Rahmen eines Berufspraktikums in einem einschlägigen Betrieb abgewickelt (Betriebspraktikum).

Die Berufsmöglichkeiten der technischen Fachschule sind:

  • Berufsausbildung, die von der beruflichen Qualifikation her einem Lehrabschluss in einem facheinschlägigen Handwerk oder Gewerbe gleichzusetzen ist. Nach entsprechender beruflicher Praxis kann man nach zwei Jahren Praxis zu einer Meisterprüfung antreten und damit einen eigenen Betrieb eröffnen.
  • Als technischer Sachbearbeiter kann man in Planungsbüros, bei Softwarefirmen, im technischen Fachhandel oder bei Ämtern tätig werden.


Als Weiterbildung sind Aufbaulehrgänge (2 Jahre am Tag, 3 Jahre am Abend), die einen facheinschlägigen vollständigen HTL-Abschluss oder die Absolvierung der Berufsreifeprüfung (s.u.) mit einem Hochschulzugang für Fachschulabsolventen offen.

Wesentliche Inhalte des neuen Fachschulmodells sind:

Nach einem dreijährigen schulischen Lernen werden die Schüler in einen facheinschlägigen Betrieb wechseln und dort ein halbjähriges Betriebspraktikum in einem lokal angesiedelten Unternehmen absolvieren.

Nach dem Praktikum erfolgt die Abschlussprüfung, die normale schulische Prüfungsgebiete (Deutsch, Fachprüfung) und eine Präsentation der praktischen Arbeiten oder die Ergebnisse der betrieblichen Tätigkeiten enthält.

Durch das Betriebspraktikum, das mit ausgereiften Vorkenntnissen aus drei Jahren theoretischer und praktischer Lerntätigkeit angetreten wird, wird der Übergang in die Berufspraxis erleichtert und werden noch vor der Abschlussprüfung Erfahrungen mit der „realen Arbeitswelt“ gemacht. Sie können bei der späteren Arbeitssuche wertvoll sein. Der „fließende Übergang“ in den Beruf wird als wesentlichste Neuerung dieses Fachschulmodells betrachtet.

Ungefähr die Hälfte der Ausbildung findet in Labors, Werkstättenlabors und Werkstätten statt. Eine verstärkte Sprach- und Fremdsprachenausbildung soll Defizite aus dem bisherigen Schulbesuch ausgleichen helfen.

Auch in der Arbeits- und Vermittlungsdidaktik des Lehrstoffes gibt es neue Ansätze:

  • Problemorientiertes, aufgabenbezogenes Arbeiten: Spezialwissen soll am Objekt (anschauliche Produkte aus dem fachpraktischen Unterricht) oder im Projekt (in höheren Klassen) vollzogen werden;
  • Schwerpunkte auf Anschaulichkeit und konkrete Modellvorstellungen;
  • Der fachtheoretische - und fachpraktische Unterricht werden inhaltlich und zeitlich eng miteinander verbunden; es wird dabei versucht, Theorie und praktische Arbeit parallel zu führen und in einem überschaubaren Zeitraum (2 Wochen) abzuhandeln;
  • Neue Lerntechniken und vermehrte "Trainingsphasen", vor allem auch in den Sprachgegenständen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern zum Erreichen ganz konkreter Ziele.
  • Veränderte Beurteilungsformen, die mehrere Chancen eröffnen, um das Lehrziel erreichen zu können.
  • Teamarbeit und laufende Betreuung während des Technikerpraktikums.

Wie an jedem technischen Schulstandort wird versucht, den Computer und entsprechende Softwareprodukte als Werkzeuge für viele allgemeinbildenden und fachlichen Gegenstände einzusetzen. Informationsbeschaffung über das Internet, die Verwendung von E-Mails als Kommunikationsmittel, vor allem aber auch umfassende Branchensoftware (CAD- oder CAM-Softwarelösungen) werden zunehmend in den Schulalltag integriert.


Die Aufnahmebedingungen für die neue Fachschule sind:

Positiver Abschluss der 4. Klasse Hauptschule (erste und zweite Leistungsgruppe), AHS-Unterstufe oder der Polytechnischen Schule. Absolventen der Hauptschule müssen, sofern sie in den Gegenständen „Deutsch“ bzw. „Englisch“ bzw. „Mathematik“ in der dritten Leistungsgruppe eingereiht waren, eine Aufnahmeprüfung ablegen.

Informell wäre eine grundlegende Kenntnis mathematischer und physikalischer Grundlagen und solides technisches Interesse nützlich.

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