Kinobesuch 3BM: Das schweigende Klassenzimmer

Am 7. Juni dieses Jahres machte sich die 3BM mit Frau Mag. Raber bereits in der Früh auf zum Village Cinema Wien Mitte, um dort, passend zum Deutsch-Unterricht, den Film „Das schweigende Klassenzimmer“ anzuschauen.

Gleich um 8:00 ging es los von der Schule, um pünktlich zum Filmbeginn im Kino einzutreffen – Kinokarten und Popcorn besorgt und schon konnte es losgehen. (Um nicht das Interesse am Film zu verderben, später mehr zum Inhalt.)

In der folgenden Deutschstunde wurden der Film und die darin vorkommenden politisch-geschichtlichen Themen nachbesprochen sowie über den Inhalt und einen möglichen Ausgang diskutiert.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung des Films:

1951, Demokratische Deutsche Republik: Zu Beginn schleichen sich der abenteuerlustige Theo und einige seiner Klassenkameraden, allesamt Schüler einer Maturaklasse in der DDR, in einen Kinofilm im „freien“ Westberlin. Noch bevor sie erwischt und hinausgeschmissen werden, können sie die Wochennachrichten – die in der damaligen Zeit üblicherweise im Kino gezeigt wurden – ansehen. Sie bekommen mit, dass in Ungarn, Teil des Besatzungsgebietes der Sowjets, ein Aufstand im Gange ist.

In Gedenken an die gefallenen Ungarn können Theo und seine Freunde den Rest der Klasse zu einer Schweigeminute, einem damals schweren politischen Verrat – einer konterrevolutionären Tat, überreden.

Im Laufe des Films werden die einzelnen Schüler von der Landesschulinspektorin Kessler nach und nach befragt, um den Anführer dieser Straftat ausfindig zu machen. Viele verwenden die Ausrede, dies zu Ehren des vermeintlich verstorbenen Fußballspielers Poskas (Im Rias, dem Radiosender des Westens, wurde diese Falschmeldung gemacht, weshalb Kessler wusste, dass alle lügen.) getan zu haben. Erik, ein regimetreuer Schüler der Klasse, wird jedoch mit der Wahrheit über seinen Vater – einen Verräter – bedroht und er verrät somit alle anderen Klassenkameraden.

In der weiteren Folge wird die gesamte Klasse vom Unterricht verwiesen und es wird ihnen verboten, in der DDR ihr Abitur zu machen. Theo versucht die Verantwortung zu übernehmen, scheitert jedoch kläglich und beschließt daraufhin, in den Westen zu flüchten. In der letzten Szene ist zu sehen, wie ihm ein Großteil der Klassenkameraden nachfolgt und auch in den Westen flüchtet.

Bildquelle: http://www.filmposter-archiv.de/filmplakat.php?id=28923