Das Buch „Schampanninger“ wurde vom Autor Max Bronski geschrieben. Es ist ein Kriminalroman, welcher 2008 im Verlag Antje Kunstmann in den Verkauf kam. Der Hauptcharakter ist Wilhelm Gossec, einem Mann mit unbestechlichem Gerechtigkeitssinn und harter Faust.

Es herrscht vorweihnachtliche Stimmung in München. Gossec, Antiquitätenhändler aus dem Schlachthofviertel, trifft auf seinem Heimweg einen betrunkenen und als Nikolaus verkleideten Mann. Es ist Vierthaler, einer der bekanntesten Obdachlosen in München. Vierthalers Aufgabe ist es, zu einer Nikolausfeier zu gehen und Spenden für Obdachlose zu sammeln. Doch im alkoholisierten Zustand kommt es nicht vorbildlich rüber, denn Kinder sind auch zu beschenken. Also bittet er Gossec, seine Rolle zu übernehmen. Gossec entscheidet sich nicht ganz unfreiwillig dazu, Vierthaler zu helfen. Er übergibt sein Geschäft seinem Freund Julius und macht er sich auf den Weg zur Feier. Im Laufe des Abends wird er aber niedergeschlagen und in Kokainhandel, Bankraub und Spendenunterschlagung verwickelt. Er entscheidet sich schließlich, selbst zu ermitteln. Dabei gerät ihm der Sternekoch Bernie Berghammer, Liebling der Münchener Schickeria und geschäftlicher Tausendsassa, ins Visier, dem er versucht, illegale Geschäfte nachzuweisen. Als Gossec verhaftet wird, schließt er Freundschaft mit den Polizisten…

Das Buch ist meiner Meinung nach sehr interessant, da es teilweise ein ironischer aber auch sehr ernster Kriminalroman ist.

Sprachlich ist das Buch im Großen und Ganzen sehr verständlich, da es auch für die Jugend in verständlichem Deutsch geschrieben wurde. Ausnahmen sind Ausdrücke, die aus dem Bayrischen oder Bundesdeutschen kommen, die man als Österreicher manchmal schwer oder gar nicht verstehen kann.

Für ungeübte Leser/-innen kann es durchaus am Beginn der Lektüre zu Verwirrung kommen: Die einzelnen Kapitel spielen an unterschiedlichen Schauplätzen oder haben immer andere Personen im Zentrum. Erst wenn man mehrere Kapitel gelesen hat, erschließt sich einem der gesamte Zusammenhang der einzelnen Erzählstränge.

Dieses Buch ist für Jugendliche, die Krimis mögen, empfehlenswert. In dem Buch geht es aber nicht nur um Kriminalität, sondern auch um Hilfsbereitschaft und andere wichtige Themen.

Eine Rezension von Josip Cipetic, 2BM