„Boy 7“ ist ein Roman von Mirjam Mous, welcher im Jahr 2013 im Verlag-„Arena“ publiziert wurde.

Der Roman handelt von einem Jungen, Boy 7, der mitten auf einer Grasebene im Nirgendwo zu sich kommt. Er weiß nicht wohin er unterwegs war. Er weiß nicht einmal wie er heißt. Die Hinweise auf seine Identität und Vergangenheit sind sein Handy und ein Schlüssel, beides Gegenstände, die er noch bei sich hat. Doch auf seinem Handy findet er nur eine mysteriöse Sprachnachricht von ihm selbst: „Was auch immer passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.“

Kurz darauf bekommt er von Laura, einem Mädchen, das zufällig vorbeikommt, Hilfe. Sie bietet ihm an, bei ihrer Tante im Gasthaus unterzukommen. Boy 7 beschließt daraufhin herauszufinden, wie er auf die Grasebene gekommen ist. Nach intensiver Suche findet er schließlich einen Spind in einer Bowlinghalle, bei dem der Schlüssel passt. In dem Schließfach entdeckt er einen USB-Stick und ein Tagebuch. Das Tagebuch gibt Boy 7 einen Einblick in die Geschehnisse vor seinem Gedächtnisverlust: Boy 7, damals noch Sam Waters, ist begabt im Umgang mit Computern. Er ist sehr gut im Hacken, jedoch wird er eines Tages erwischt, als er versucht, seine Schulnoten per Computer zu manipulieren. Was folgt ist die Einlieferung in eine „Besserungsanstalt“. Diese Besserungsanstalt ist jedoch ein Labor zur Verhaltensbeeinflussung. Als Boy 7 das liest, fasst er den Entschluss, die anderen Gefangenen irgendwie aus dieser Anstalt zu befreien.

Der Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man einen sehr genauen und direkten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten bekommt. Da die Erzählung auch die Gedanken eines Jugendlichen widerspiegelt, hat die Schreiberin auf eine eher einfache Jugendsprache zurückgegriffen. Die Geschichte hat deswegen eine spannende und vor allem fesselnde Erzählweise und ist gut und leicht verständlich.

Der Roman bietet viel Spannung, auch wenn manche Abschnitte des Buches doch noch etwas mehr „Action“ vertragen könnten. Trotzdem ist der Gesamteindruck auf jeden Fall gut.

Die Geschichte empfiehlt sich vor allem für Jugendliche, da aus der Sicht eines Jugendlichen erzählt wird. Diese können sich deswegen besonders gut in die Handlung hineinversetzen. Das Geschehen kann aber auch Erwachsene fesseln.

Alles in allem finde ich das Buch gut gelungen und ist für mich jeden Fall den Kauf wert, da es auf jeden Fall eine spannende und fesselnde Geschichte ist.