Das Diplomarbeitsteam Easy Going mit den Teammitgliedern Christopher Muhr, Michael Dillinger, Majesa Trimmel und Christoph Wacha hat sich beim Innovation Day 2019 den ersten Platz geholt. Das Team wurde einerseits von der Firma Fabasoft zu ihnen am Firmenstandort Wien eingeladen, um sich dort die Hauptpreise (je ein iPad für jedes Teammitglied) abzuholen und sie durften auch beim Innovation Day der Casinos Austria & Österreichischen Lotterien dabei sein.

Hier ein paar Tipps vom Projektteam an alle künftigen Diplomarbeitsteams:

Die Diplomarbeit mag ein schwieriges Kapitel sein, aber einige Probleme können vermieden werden, in dem früh gestartet wird. Um möglichst erfolgreich bei Wettbewerben abschneiden zu können, ist es ratsam, Präsentationen und Texte sehr genau auszuarbeiten.  Vor allem bei Pitch-Präsentationen, wie beim Innovation-Day, macht es einen guten Eindruck, wenn der gesprochene Text gut sitzt und dementsprechend flüssig und deutlich gesprochen wird.

Ein wichtiger Tipp für zukünftige Diplomarbeiten ist, die Arbeit so früh wie möglich zu erledigen, um so Stress am Ende zu vermeiden. Während der Diplomarbeit werden ständig Verbesserungen durchgeführt, weshalb Dinge oft umkonstruiert, Programme umgeschrieben oder Teile neu gefertigt werden müssen.

Am Ende ist es dann umso schöner, wenn die investierte Arbeit durch einen Sieg bei einem Wettbewerb belohnt wird. Weiters können während der gesamten Dauer der Diplomarbeit Kontakte zu Firmen geknüpft werden, die deine zukünftigen Jobchancen deutlich erhöhen können.

Firmenbesuche und Gespräche mit Vertretern von Firmen können dabei sehr hilfreich sein, da sie einen sowohl aus dem Schulalltag rausreißen und man gleichzeitig einen kleinen Einblick in die derzeitige Arbeitswelt bekommt.

Österreichweite Wettbewerbe bieten eine zusätzliche Plattform, um Aufmerksamkeit für das eigene Projekt zu erhalten. Die technische Komplexität der Arbeit ist dabei nicht ausschließlich für eine erfolgreiche Teilnahme ausschlaggebend. Viele Wettbewerbe achten bei Projekten besonders auf die wirtschaftlichen Aspekte, wie z.B. das Marktpotenzial, die Patentreife, die Produktionskosten. Je besser der mögliche Markt des Produkts ist, desto interessanter werden Projekte für Wettbewerbe (besonders bei Jugend-Innovativ).

Besuche bei Messen sind als Hauptpreis auch immer sehr begehrt, da man von neusten Technologien erfährt und sieht, was auf einen wartet und auf was man sich freuen kann, wenn man zu arbeiten beginnt.

Siegerehrung am Innovation Day 2019 – Personen von links nach rechts: Dipl.-Ing. Gerhard Jüngling, Christoph Wacha, Michael Dillinger, Majesa Trimmel, Christopher Muhr, Stefan Arnold (i. V. Fabasoft)

Am Donnerstag dem 21.3.2019 besuchten wir, Teile der Klassen 3AI, 3BI und 4CN, gemeinsam mit Prof. Hörandl und Prof. Hölzl das NarrowBand-IoT Seminar von T-Mobile in Graz. Dort stellte man uns die neue Funktechnologie „NarrowBand-IoT“ und deren Aufbau sowie Einsatzbereiche vor. Der Fokus liegt dabei auf kleine Datenübertragungen in regelmäßig großen Abständen, um eine möglichst lange Batterielaufzeit der Smart-Devices zu erzielen. Die vielfältigen Usecases wurden uns unter anderem von Vertretern der Firma SLOC oder t-matrix erläutert. Zum Testen bekam jeder von uns eine NB-IoT SIM-Karte mit 500 kbit / Monat für 6 Monate geschenkt. (Leonhard Prominzer 3AI)