Am Montag, dem 29.4, trafen sich die Schüler der 3CI schon sehr früh am Wiener Hauptbahnhof. Die Vorfreude war sehr groß ebenso wie die Erwartungen, da ihre letzte Kulturreise nach Krakau eine großartige Erfahrung war. Bei der Ankunft nach der vierstündigen Zugfahrt wurde den Schülern ein kleiner Dämpfer verpasst, denn es regnete in Strömen. Nachdem die Koffer im Hotel abgelegt worden waren, fuhren die Schüler mit ihren drei Begleitlehrern in das Nationalmuseum. Nicht nur die wunderschöne Innenarchitektur, sondern auch die zwei Ausstellungen zogen die Schüler in ihren Bann. Nach dem Museum konnten die jungen Touristen Prag auf eigene Faust erkunden und in Restaurants zu Abend essen. Um 22:00 waren alle Schülergruppen wie ausgemacht im Hotel, die sich mit Google Maps und dem Stadtplan gut zurechtfanden.

Am Dienstag hieß es früh aufstehen, da die Gruppe sich schon um 8:30 zum Kafka-Museum aufmachte. Der Unmut hielt jedoch nicht sehr lange, da das Wetter sich zum Besseren geändert hatte. Nach dem hochinteressanten Museum über den Schriftsteller begaben sich die Schüler in den jüdischen Teil von Prag. Dort wurden diese von einer sehr kompetenten Führerin zu Synagogen und jüdischen Friedhöfen geführt. Die Schüler bekamen dadurch einen weiteren Einblick und konnten bei Fragen der Führerin ihr im letzten Jahr in Krakau erlangtes Wissen abrufen. Am Abend hatten die Lehrer eine Moldau-Schifffahrt organisiert. Während Schüler wie Lehrer verköstigt wurden, konnten sie die Bauwerke am Ufer des Flusses betrachten.

Mittwochs läuteten die Wecker wieder so früh, doch diesmal war die Stimmung von Anfang an gut, da die Schüler schon wussten, was auf sie im Laufe des Tages erwarten würde. Ein „Spaziergang“ führte sie von der Prager Altstadt über die Karlsbrücke auf die Kleinseite und hinauf zur Prager Burg, von dort ging‘s es weiter zum Aussichtsturm Petřín. Dort fand aufgrund des 1. Mai ein kleines Fest statt, auf dem sich die die Schüler eine Stunde lang von der Wanderung erholen konnten. Nach der Erholungspause ging es weiter zum Vyšehrad. Dort konnten die Schüler die Kathedrale St. Paul und St. Peter und den Ehrenfriedhof für viele berühmte tschechische Dichter, Komponisten und andere Künstler besichtigen Doch die Wanderung war noch nicht zu Ende und so sahen sie sich noch das Kunstwerk „Metamorphosis“ des Künstlers David Černý an. Nach dem anstrengenden Tag hatten die Schüler wieder alleine Zeit in Prag, doch viele begaben sich rasch zurück in die Unterkunft.

Als krönenden Abschluss der Reise besichtigte die Gruppe das Nationaldenkmal am Veitsberg (Vitkov) und hatten ein letztes Mal einen wundervollen Überblick über Prag. Um 15:30 trafen sich alle Schüler am Hauptbahnhof und warteten auf den Zug, der sie wieder in ihre gewohnte Heimat brachte.

Alle Schüler kamen begeistert von der Reise zurück und bedankten sich für die Reise und das Engagement, welches ihre Lehrer in diesen Tagen zeigten, um ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen.

Matthias Hirmann (3CI)

Alle Fotos von Leo Sollereder (3CI)